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Nun nehmen wir uns als erstes das breite Gummiband und ziehen es uns einmal um den Bauch (sinnigerweise dort, wo später auch die Hose sitzen soll), um die genaue Länge zu ermitteln. Das Gummi sollte dabei schon einigermaßen gespannt sein, damit die Hose später auch notfalls ohne die Kordel nicht rutscht). Ist die Länge ermittelt, wird das Gummi entsprechend abgeschnitten und unterhalb der Saumlinie des Hosenbundes mit zwei Nähten angenäht (das Gummi muß dafür gespannt angesteckt - geht am besten mit einem Helfer - und angenäht werden.
Nun wenden wir uns dem Saum zu. Im Abstand von ca. 1 cm links und rechts der vorderen Mittelnaht der Hose, kurz über der Saumlinie werden zwei Knopflöcher plaziert, die so lang sein müssen, daß die Bundkordel hindurch paßt (Abb. 3). Wer keine Knopflöcher mit der Maschine nähen kann wende sich hierfür an Mutter/Großmutter/ Ehefrau/Freundin/Wenauchimmer oder lese sich den Abschnitt in der Gebrauchsanweisung der Nähmaschine durch. So schwer ist das nämlich gar nicht.
Sind die beiden Knopflöcher genäht, fädelt man die Kordel in das eine Knopfloch ein, führt sie um den ganzen Hosenbund herum und zieht sie durch das andere Knopfloch wieder heraus. Jetzt einfach den Saum umnähen, wozu der Bund wegen des Gummis wieder gespannt werden muß (aufpassen, daß man nicht aus Versehen die Kordel übernäht). Fertig ist der Hosenbund.
Nun werden noch auf die gleiche Weise (nur ohne Kordel) die Gummis in die Enden der Hosenbeine eingenäht.
Fertig ist die Kniebundhose, ein Kleidungsstück für alle Klassen. Selbst unser geliebter Markgraf trägt welche (s.u., man achte auf die schicken rot gefütterten Schlitze).
Zur Verfügung gestellt von Dirk Rabenschlag von markoschenheim.de