| Archäologie | Wissenschaft die sich mit verzerren des mittelalterlichen Bildes befasst. Zeichnet sich durch die völlige Ignoranz des Möglichen aus.
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| Archäologie, experimentelle | Gerne genutzte Möglichkeit vieler Mittelalter Gruppen die Lücken im Wissen zu schließen.
Kann auch übersetzt werden mit: Ich Tütel rum und wenn es funktioniert und nicht auseinander fällt wird es das wohl gegeben haben.
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| Armer Ritter | Doppeldeutiger Begriff
Zum einen kohlehydrathaltiges Nahrungsmittel, auch gerne im Lager zu sich genommen.
Zum anderen verarmter Adeliger, welcher sich keine standesgemäße Ausrüstung kaufen kann und deshalb meist auf Kettenhemd und Gambeson verzichten muss. Oft zweiter oder dritter Sohn eines Ritters der ohne Aussicht auf ein Erbe seinen Lebensunterhalt als Söldner bestreitet.
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| Authentikpapst | Mensch der offensichtlich recht viel zum Mittelalter zu sagen hat.
Er zeichnet sich meist durch eine hohe fachliche und sozial niedrige Kompetenz aus. Er kann auch als Spaßbremse bezeichnet werden.
Werden auch als A-Papst bezeichnet.
Trotz allem sehr oft Personen, welche gerne mit Rat zur Verfügung stehen. Sind für eine Tasse Kaffee immer zu einem Monolog bereit.
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| Authentisch | Modewort bei diversen Veranstaltungen.
Heißt eigentlich sinngemäß genauso wie damals. Da das wieder nicht möglich ist, eigentlich ein Paradox.
Folglich ist jeder der sich authentisch nennt, nicht ganz korrekt.
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| Badezuber | Hölzernes Gefäß recht zweifelhafter Bauart. Wird von mittelalterlichen Darstellern beiderlei Geschlechtes zur Körperhygiene genutzt.
Entgegen allem besseren Wissen wird sich hier gewaschen und getummelt und auch oft Met und Bier zu sich genommen.
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| Baumwolle | Mit ca. 46% des Weltfaserverbrauchs ist die Baumwolle mit Abstand die wichtigste Faserpflanze der Erde. Indien und Peru gelten als die Heimat der Baumwolle.
Galt im 14. Jhdt. in Deutschland noch als Luxusfaser, weil die Trennung der Faser vom Samen manuell erfolgte.
Im moderne Mittelalter der Standartstoff für allerlei Gewandung.
Gerne von den unteren Bevölkerungsschichten verwendet, da die Baumwolle so schön billig ist.
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| Beinlinge | Unschönes Kleidungsstück das ein echter Krieger kategorisch ablehnt zu tragen.
Werden aus Wolle gefertigt und geben den Beinen des Trägers ein neckisches Aussehen. Können leicht durch Leggins ersetzt werden.
Träger von Beinligen werden häufig auch als „Helden in Strumpfhosen“ bezeichnet.
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| Bidenhänder | Sehr sehr langes Landsknechtsschwert. Wird in der Schlacht verwendet um Breschen zu schlagen.
Auch von diversen Rittern geführt. Es gilt, die Länge des Schwertes steht expotentiell gegen die Männlichkeit des Trägers.
Kann bei Ignoranz der historischen Tatsachen durch alle Zeitalter verwendet werden.
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| Birkenstock | Von niederen Ständen bevorzugtes Schuhwerk. In späterer Darstellungsepoche auch die Standardfußbekleidung der Landsknechte.
Nicht zu verwechseln mit Kampfstock.
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| Blumentopf | Krug ähnliches Gefäß. Wird von Hausfrauen für diverse floristische Einlagen verwendet.
Sitzritter verwenden dieses unabdingbare und urige Accessoire meist als heilige Gral oder auch als Trinkbecher.
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| Blutbad | Form der Körperpflege welche oft von Vampiren gepflegt wird. Soll
eine geschmeidige Haut machen. Wird gerne als Synonym für das Ende eines
Schaukampfes, Freischlacht etc. verwendet.
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| Brauchtumspflege | Zwingendes Attribut dem sich jede
Marktmittelalterritterdengelgruppe verschreiben muss um in den Genuss von EU-Fördergeldern zu kommen.
Geht für gewöhnlich nicht über das Grölen von Trinkliedern hinaus.
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| Braveheart | Wörtl. Tapferes Herz
Film mit Mel Gibson, zeigt einen tiefen Einblick in die Grobmittelalterliche Geschichte. Bester Nachweis für den sogenannten Schottenrock.
Es wird korrekt dargestellt, dass Schotten im Kampf blaue Gesichter tragen.
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| Bruche | Windelähnliche Unterkleidung. Wird für gewöhnlich zu Beinlingen getragen.
Verleiht dem Träger die Würde eines trunkenen Storches. Ist aber für das Hochmittelalter korrekt und sollte auch getragen werden. Gilt trotz allem als weibisch und wird von echten Männern nicht verwendet.
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| Buch | Erschreckendes Gebilde aus Papier und Buchstaben. Dient häufig Historikern als Wissensquelle. Verursacht aber entgegen landläufiger Meinung keine Pusteln und keine Krankheiten.
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| Bundeswehrstiefel | Mehr oder weniger korrekte Fußbekleidung für Anfänger des Mittelalterhobbys.
Zeichnen sich durch eine nicht wendegenähte Fertigungsweise aus, werden oft mit Fellapplikationen getragen und sind so durch alle Zeitalter universell verwendbar.
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| Bundschuhe | Praktische Fußbekleidung, die von mittelalterlichen Darstellern getragen wird.
Zeichnet sich durch einfach Herstellung aus und ist somit in allen Zeitaltern zuhause.
Über die Korrektheit lässt sich streiten, aber für das arme Volk immer wieder gerne genommen.
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| Burgfreullein | Oft auch Holde Maid, edle Dame genannt. Ist in vielen Fällen die Ehefrau oder Geliebte eines Ritters, bzw. Recken.
Trägt spitze Hüte und arbeitet nicht.
Fällt im Lager dadurch negativ auf, da hier eindeutig die Bewaffnung fehlt.
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| Christbaum | Christlicher Traditionsgegenstand zu Weihnachten. Im Hobby werden als Christbäume solche Darsteller bezeichnet die durch christbaumartiges Behängen mit allerlei Plunder auffallen. Brotzeitmesser, Korkenzieher, Suppenlöffel, Bierbecher…..
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| Corvus Corax | Oder auch die krächzenden Raben. Produzieren laute hämmernde Musik ähnlich einem Techno-Konzert.
Corvus Corax wird meist von einem Zug kreischender weiblicher Fans begleitet, die durch Ihren auffallenden Hang zum schwarzen auf sich aufmerksam machen.
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| Ebay | Internetauktionshaus bei dem man sich auf einfachsten Weg eine korrekte Mittelalterausstattung zulegen kann. Gerüchte das hier meist nur ausgesonderte, weil unkorrekte Ware angeboten wird, sind ins Reich der Phantasie zu verweisen.
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| Experimentelle Archäologie | Mehr oder weniger hilfloses handwerkliches herumtüdeln vieler Mittelaltergruppen.
Es sind oftmals Versuche die bar jeder Sinnhaftigkeit sind. Werden auch durch pseudowissenschaftliche Ausarbeitungen nicht besser.
Eigentlich heißt es in freier Übersetzung:
„Rumprobieren wie etwas funktionieren könnte. Wenn es nicht auseinander fällt gab es das Ding im Mittelalter.“
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| Extremo, In | Recht harte Band, wollen mittelalterliche Musik auf moderne Instrumenten machen.
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| Feuer | Oxidationsprozess der unter hohen Temperaturen abläuft. Der Unfallgefahr wegen werden auf Veranstaltungen fast ausschließlich täuschend echt aussehende Lagerfeueratrappen verwendet die aber manchmal von findigen Zeitgenossen als solche entlarvt werden.
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| Feuerfleisch | Nicht genauer definierbarer Proteinbatzen der außen aus einem festen Stück Kohle bestehen muss und im Inneren noch möglichst blutig sein sollte.
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| Flammenschwert | Auch Flambert genannt. Großes langes und sehr schweres Schwert. Hat den Namen von seiner ungewöhnlichen Form.
Ist im Zusammenhang mit betrunkenen Landsknechten zu sehen. (Siehe hierzu auch Gedengel)
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| Flokati | Im früheren Leben meist Omas alter Bettvorleger, heute der Umhang eines stolzen Kriegers.
Stolz als Wolfspelz verklärt.
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| Freischlacht | Geselliges Treiben das eine eigene Dynamik entwickeln kann. Hier wirken auch immer wieder gerne Akteure mit, die im Real Life Wehrdienstverweigerer sind und es ablehnen einen anderen Menschen totzuschießen oder zu verletzten und Militarismus sowieso in jeder Form kategorisch ablehnen.
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| Gambeson | Kleidungsstück, mittels dessen der Träger sich vor Schlägen schützte. Wird zusätzlich durch ein Kettenhemd bewehrt.
Der Gambeson ist dick gepolstert und kann auch als Wintermantel dienen.
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| Gedengel | Auch eindreschen, kämpfen oder prügeln genannt. Wird meist von Rittern oder Recken ausgeführt und endet oft in einem nicht geplanten Blutbad./td> |
| Getreidebrei | Diente im echten Mittelalter wohl nur als Schweinefutter, da ja im Mittelalter, wie jeder wusste, nur Fleisch, am liebsten Schwein direkt vom Spieß, konsumiert wurde./td> |
| Goldrandtaler | Euro
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| Handgeklapper | Marktsprech, beschreibt eine zwanghafte Handlung des Touri Vulgaris bei publikumswirksamen Aktionen von Rittern und Gauklern.
Wird erzeugt durch das rhythmische Zusammenschlagen beider Hände, ist stark abhängig vom Alkoholkonsum des Publikums.
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| Hellebarde | Langstielige Axt. Gerne von den Eidgenossen eingesetzt.
Eignet sich sehr gut um bei einem Gegner höflich nach dem werten Befinden
zu fragen. Leider keine ritterliche Waffe und deshalb selten benutzt.
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| Hexe | Rothaariges hübsches oder hässliches Weib. Wäre im Mittelalter vermutlich schnell auf einem Scheiterhaufen gelandet.
Wird im modernen Mittelalter meist oft in Begeleitung von Mönchen und Rittern gesehen.
Fast schon nicht mehr aus dem modernen Mittelalter wegzudenken. Heute sind Hexe ohne Make Up meist hübscher als mit.
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| Highlander | Ursprünglich Bewohner des schottischen Hochlandes. Tragen Kilt und immer etwas darunter.
Highlander vor allem in den deutschen Tiefebenen zu finden.
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| Hörnerhelm | Wikingertypische Kopftracht. Wird meist im Zusammenhang mit einer Schlacht getragen. Soll den Schädel des Trägers vor Schlägen schützen.
Da bei Hörnerhelmträgern alles zu spät ist, zeichnen sich diese Helme auch oft nur durch eine schlechte Schutzwirkung aus.
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| Hunnen | Mittelalterliche Hooligans, die ähnlich englischen Fußballfans raubend und brandschatzend durch Europa zogen. (Siehe auch Jurte)
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| HWT | Hinterweidental, Ort der Zusammenkunft für sogenannte Authentikpäpste aus dem Spätmittelalter.br> |
| Jurte | Zelt aus dem asiatischen Kulturraum. Kam in Europa nur sehr kurze Zeit vor und belästigt heute durch den nicht passenden Anblick auf Mittelaltermärkten. Aber MERKE authentische Jurtenbesitzer würden nicht nur durch Ihren Anblick belästigen. (Siehe auch Hunnen)
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| Kampfstab | Universeller Gebetsprügel des mittelalterlichen Klerus.
Moderne Mönche sind ähnlich der Shaolin immer wieder gerne zu Streitigkeiten bereit und setzten Ihre Kampfstab dabei gerne ein.
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| Karfunkel | Szenemagazin das sich in letzter Zeit immer häufiger das Mäntelchen der Seriösität umhängt.
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| Kartoffel | Grundstoff für die mittelalterliche Küche. Dass die Kartoffel aus Amerika stammt wird dabei ignoriert. Sie kann aber trotzdem im Mittelalter genossen werden, siehe hierzu auch Wikingerstuhl.
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| Kilt | Kleidungsstück einer kleinen Minderheit im Mittelalter, Träger dieses Kleidungsstückes holen sich meist leicht eine Blasenentzündung und tragen Ihre Schwerter auf dem Rücken.
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| Klerus | Bestand im Mittelalter ausschließlich aus so genannten „Lotterpfaffen“ die übermäßig dem Met und den Weibern zugetan waren und den Glauben mit Hilfe ihres „Kampfstabes“ unter das Volk brachten. Es ist allgemein bekannt, dass der Klerus immer einen Thors Hammer unter der Kutte trug.
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| Kopfhaube | Auch Deppenkäppi genannt. Leinene oder seidene Kopfbedeckung, welche durch viele Zeitalter getragen wurde.
Wird meist von Authentikpäpsten getragen, welche sich damit der Lächerlichkeit preisgeben.
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| Kreativität | Adäquates Mittel um Lücken in der Forschung zu schließen.
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| Landhausmode | Kleidungsstil, der von Damen im mittleren Alter genutzt wird.
Hat aber trotzdem nichts, aber auch gar nichts mit Mittelalter zu tun.
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| Landsknecht, neuzeitlich | Rohe Gestalt mit allerlei zivilen und militärischem Trödel am Gürtel.
Trägt sehr häufig zerfetzte Kleidung und zeichnet sich durch einen großen Bart aus.
Oftmals betrunken und immer zu Gedengel aufgelegt. Fußbekleidung fast ausschließlich Bundschuhe und Birkenstock.
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| LARP | Live Act Role Play von vielen mittelalterlichen verächtlich als Live verspottet.
Aber Tatsache ist, dass viele Liver besser gekleidet sind als der durchschnittliche Sitzritter.
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| Leder | Äußerst günstiger Rohstoff im Mittelalter und aufgrund seiner problemlosen Verfügbarkeit Hauptbestandteil der Bekleidung der einfachen
Bevölkerung.
Kann gekocht auch zum Bau von Harnischen verwendet werden.
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| Living History | Wörtl. lebendige Geschichte
Da wir diese nie wieder lebendig machen können ein Paradoxon.
Wird oft von sogenannten Authentikpäpsten verwendet um sich von der Masse abzuheben.
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| Maid | Auch Burgfrollein genannt. Immer wieder gerne mit mehr oder weniger
unverschämten Minnenlieder zugesungen. Zum Ende eines Marktes meist recht
genervt und mit Vorsicht zu genießen.
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| Marktsprech | Krampfhafter Versuch einiger Sitzritter und Händler ein mittelalterliches Bild aufzubauen.
Verwendet oft bunte Bilder und blumige Sprache als Begriffe.
Nicht zu verwechseln mit Mittelhochdeutsch.
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| Met | Alkoholisches Getränk aus Honig.
Meist von Barbarenvölkern in sehr großen Mengen konsumiert.
Wird heute oft durch Bier ersetzt, welches erheblich billiger ist.
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| Mittelaltermarkt | Annsammlung mehr oder weniger mittelalterlich gekleideter Menschen.
Wird meist als geselliges Beisammensein gesehen. Oftmals besucht von Schotten, Rittern und böhmischen fliegenden Händlern.
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| Mongolen | Siehe Hunnen
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| Nesteln | Angeblich authentischer Verschluss von Kleidungsstücken, wird in der Regel aber nur von A-Päpsten und anderen klein karierten Korinthenkackern verwendet denen das Augenmaß für die wesentlichen Dinge fehlt.
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| Ochsenkarren | Einzig anerkanntes Transportmittel von und zu einer Veranstaltung für den ernsthaften, authentischen Mittelalterdarsteller.
Da aber bisher noch kein einziger Ochsenkarren auf einer Veranstaltung gesichtet wurde, muss wohl die Existenz ernsthafter Darsteller ebenfalls verneint werden.
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| Odin | Skandinavische vorchristliche Gottheit.
Wird von Mönchen und Rittern als Herr des Kampfes angesehen.
Merke: Ein solches Verhalten im Mittelalter würde meist den Bischof auf den Plan rufen.
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| Pannesamt | Exklusive Stoffvariante, die in der Zivilkleidung von Ritter und Burgfreullein sehr oft vorkommt.
Ist nicht ganz authentisch, ist aber deutlich billiger und einfacher in der Beschaffung als zum Beispiel Wollsamt.
Kann auch gut als Tischdecke verwendet werden.
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| Primärquelle | Kinofilme wie Braveheart, der 1. Ritter, der 13. Krieger, der Herr der Ringe….
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| Piratenhemd | Aus Baumwollgewebe hergestelltes Kleidungsstück mit dem man, neben Springerstiefel und Schnürlederjeans, auf das Beste ausgerüstet ist.
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| Piratenhemd | Modisches Outfit im Retrostil, welches gerne von Anfängern getragen wird.
Siehe auch Schnürlederhose
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| Recke | Tapferer Junggeselle. Auf Märkten immer auf der Suche nach einer
holden Maid. Zeigt sich betont männlich und versucht Maiden zu beeindrucken. Gibt vor der hohen Minne zu frönen. Gäbe sich aber auch mit der niederen zufrieden.
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| Reenactment | Begriff der möglichst inflationär im eigenen
Internetauftritt zu verwenden ist um seinem Tun die nötige Seriosität zu verleihen.
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| Ritter | Professioneller Kämpfer. Nach allgemeiner Meinung ein Raubein, das
weder Tot noch Teufel fürchtet. Der moderne Ritter zeichnet sich aus durch Rüpelhaftes benehmen gegenüber Klerus und Weiblichkeit. Da diesem auch oft
Sporen und Streitross gestohlen wurden nicht wirklich ernst zu nehmen.
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| Ritterschmaus | Meist kartoffelhaltiger Pamps der in Fressbuden in
Zusammenhang mit Ritterwurst und Feuerfleisch angeboten wird und im Normalfall jeden Nahrungsmittelkontrolleur vom Gesundheitsamt auf den Plan rufen sollte.
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| Römersandale | Im Aufbau und Form sehr ähnlich dem Birkenstock. Aber eigentlich eher eine Beinkleidung der römischen Legionäre und deshalb meist im Mittelalter nicht getragen.
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